Vokabeltrainer MemoStep6 - Wissenschaftlicher Hintergrund
MemoStep6 setzt unterschiedliche Erkenntnisse der Lernpsychologie um.
-
Lernen in Etappen:
Verteilen Sie den Lernstoff so, dass Sie nicht kurz vor Prüfungen extrem unter
Druck geraten.
Herrmann Ebbinghaus, der Pionier der Gedächtnisforschung, fand 1885 bei seinen
Forschungen heraus, dass Menschen nach einem Tag nur noch ein Drittel des
gelernten Stoffs präsent haben.
Sebastian Leitner entwickelte aus diesen Erkenntnissen 1973 die
5-Fächer-Lernkartei. Die Systematik der Lernkartei sieht vor, dass Lerninhalte
in immer größer werdenden Abständen rekapituliert werden. Im günstigsten Fall,
das heißt, wenn die Fragen jedes Mal korrekt beantwortet werden, werden die
Lerninhalte fünf Mal wiederholt.
Wenn eine Frage jedoch zwischendurch falsch
beantwortet wird, landet sie wieder im ersten Fach und der Lernprozess beginnt
ganz von vorne. Daher sind die Zeitintervalle so eingestellt, dass der Stoff
erneut abgefragt wird, kurz bevor der Vergessensprozess einsetzen würde. Das
Programm verwaltet die Lernkarten automatisch, prüft beim Start des Computers,
welcher Stoff zur Abfrage ansteht, und erinnert an die Wiederholung. Zusätzlich
haben Sie die Möglichkeit, außerhalb dieser Standardabfrage Inhalte für
Prüfungen gezielt zu wiederholen.
-
Lernen mit Auge (Bilder) und Ohr (Audio und Video):
Erstellen Sie sinnvolle Verknüpfungen in Ihrem Gehirn, indem Sie die Lerninhalte
mit einprägsamen Bildern verbinden. Binden Sie Audiodateien ein, um sich nicht
nur die Schreibweise, sondern auch den Klang eines Wortes oder eines Textes
einzuprägen.
-
Lernen durch eigene Aktivität:
-
Üben Sie eine Fremdsprache, indem Sie Ihre eigene Aussprache aufnehmen.
-
Schalten Sie die Rechtschreibkontrolle ein und gleichen Sie Ihre Eingaben mit
den Vorschlägen ab.
-
Schalten Sie die integrierte Bildsuche im Web ein, um Bilder, Grafiken,
Diagramme und Landkarten zu finden. Übernehmen Sie die Bilddatei, die Sie
selbst am meisten anspricht, um eine emotional positive Einstellung zum
Lernstoff zu erzeugen.
-
Schlagen Sie neue Wörter, auch wenn Sie bereits eine Bedeutung kennen, im
Wörterbuch nach. Vielleicht finden Sie dort Nebenbedeutungen oder eine
Redewendung, die Ihnen gut gefällt und die Sie demnächst in einem Gespräch
anwenden oder in einem Text benutzen möchten.
-
Aktivieren Sie die integrierte Beispielsatzsuche und versuchen Sie,
Gesetzmäßigkeiten zu erkennen, z. B.: Mit welchen Präpositionen wird ein
bestimmtes Verb verbunden? Mit welchen Adjektiven wird ein bestimmtes
Substantiv häufig kombiniert?
-
Schlagen Sie bei unregelmäßigen Verben die Konjugationen nach und übernehmen
Sie die Formen in die Lernkarte.
-
Stellen Sie sicher, dass Sie den Inhalt verstanden haben, bevor Sie die
Lernkarten anlegen. Bei Unklarheiten schauen Sie lieber mit der integrierten
Begriffssuche im Online-Lexikon nach.
-
Schreiben Sie bei der Eingabe Definitionen usw. möglichst nicht einfach ab,
sondern geben Sie den Inhalt in eigenen Worten wider.
-
So kommen Sie dem Blackout bei:
Neu erworbenes Wissen wird manchmal vergessen, weil es in einer Situation gelernt
wurden, die bei einer Prüfung nicht reproduziert werden kann:
Z. B. verbinden Sie
eine Vokabel, die Sie am häuslichen Schreibtisch gelernt haben, mit der
Blumenvase, die auf Ihrer Fensterbank steht. Während des Tests fehlt Ihnen
dieser „Aufhänger“. Oder Sie wissen, dass die Vokabel im Lehrbuch in der dritten
Zeile der linken Spalte steht, an die Bedeutung können Sie sich jedoch nicht
erinnern.
Um solche Aussetzer zu verhindern, fragt MemoStep6 den Stoff
immer wieder in anderer Reihenfolge ab.
-
Mobil, zeit- und ortsungebunden lernen:
Wenn Sie zusätzlich die mobile Version für Handy und PDA
nutzen, prägen Sie sich den Stoff auch unabhängig von der üblichen Lernumgebung
ein. Selbst Unterbrechungen wirken sich weniger störend aus, da MemoStep6 sich
merkt, wo Sie stehen geblieben sind. Genau an dieser Stelle geht die Abfrage
beim nächsten Mal weiter.